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  • Titel
    Das Aussetzen von Fasanen und der Einfluss auf den Bestand dieser Wildart
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1993
  • Seiten
    S. 141-146
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    8871
  • Datensatznummer
    116531
  • Quelle
  • Abstract
    In der vorliegenden Arbeit wurde der Zusammenhang zwischen dem Aussetzen von "Zucht"-Fasanen und ihrer Nutzung, also auch dem Zahlenbestand der Populationen, in fuenf polnischen Woiwodschaften untersucht, die unterschiedlich gegenueber der Hegeregion dieser Wildart gelegen sind. Es hat sich erwiesen, dass in den Gegenden, die fuer die Fasanenhege wenig geeignet sind (Woiwodschaften A und B), das Aussetzen nur ein kostspieliger Stimulator der laufenden jagdlichen Nutzung war, statt die Entwicklung von wildlebenden Populationen zu foerdern. Auch in den Regionen, die bereits von wildlebenden Populationen besiedelt waren (C, D, E), wo das Aussetzen eine Vergroesserung ihres Zahlenbestandes bringen sollte, blieb doch sein Einfluss ohne Bedeutung. Wenn aber das Aussetzen in den fuer die Fasane am meisten kritischen Jahren durchgefuehrt wurde, konnte es den Wiederaufbau des Zahlenbestandes beschleunigen ohne dabei die Effektivitaet der jagdlichen Bewirtschaftung zu verschlechtern. In einer Situation, in der die Effektivitaet des Aussetzens von Zucht-Fasanen immer geringer wird, scheint es notwendig, auf das Aussetzen generell zu verzichten. Das betrifft in erster Linie die bereits von wildlebenden Populationen besiedelten Gebiete (abgesehen von Naturkatastrophen, z.B. "Winter des Jahrhunderts") und Jagdreviere, die sich fuer die Hege dieser Wildart nicht eignen wegen einer stark entwickelten Landwirtschaft, grossen Bewaldung und bedeutenden Besatzdichte der Beutegreifer. Eine wichtige, schnell durchzufuehrende Aufgabe ist die Bearbeitung eines neuen Modells der geschlossenen Fasanenzucht, um eine groessere Ueberlebensquote der Voegel nach dem Aussetzen in den Jagdrevieren zu sichern.