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  • Titel
    Suivi de la composition Floristique des Placettes du Reseau (1994/95-2000) et Elaboration d'un Programme d'assurance Qualite intensif
  • Paralleltitel
    Monitoring der Pflanzenartenzusammensetzung auf den Dauerbeobachtungsflächen des Meßnetzes (1994/95-2000) und Ausarbeitung eines intensiven Qualitätssicherungsprogrammes
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Fontainebleau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Seiten
    86 S.
  • Illustrationen
    33 Abb., 17 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • ISBN
    2-84207-290-1
  • Standardsignatur
    13918
  • Datensatznummer
    114262
  • Quelle
  • Abstract
    Die zweite Aufnahme der Pflanzenzusammensetzung auf den Dauerbeobachtungsflächen des französischen Level II Meßnetzes fand im Jahre 2000 statt. Zehn Teams haben an den Aufnahmen teilgenommen. Die Datenaufarbeitung und -analyse wurde vom Team der Universität von Savoyen (Bourget-du-Lac) durchgeführt. Verglichen mit der ersten Kampagne (1994/95), waren die ausschlaggebenden Ereignisse die Stürme Lothar und Martin Ende 1999, welche fast die Hälfte aller Flächen beschädigt haben. Siebzehn aller Flächen wurden mehr als 30 % beschädigt, davon 13 mehr als 70 %. Aus diesem Grund konnten nur 88 der ursprünglichen 101 Level II Flächen wieder aufgenommen werden. Eine dieser Flächen (PM 40c) wurde nicht mit in die meisten Berechnungen genommen, da es zu einer Veränderung der Zugehörigkeit von Unterflächen betreffend dem Kriterium "gezäunt" und "nicht gezäunt" gekommen ist. Ausserdem wurden seit der Installierung des Meßnetzes 116 Durchforstungen in den Abteilungen, in denen sich die Dauerbeobachtungsflächen befinden, durchgeführt. Es wurden 53 Windbrüche beobachtet. Die Aufnahmemethoden im Wald sind die gleichen wie bei der ersten Aufnahme, mit dem kleinen Unterschied, daß nur zwei Aufnahmen (Frühling und Sommer, ohne Herbst) gemacht wurden. Die Ergebnisse jährlicher Aufnahmen auf 14 Flächen haben gezeigt, daß zwei Aufnahmen innerhalb einer Vegetationsperiode genügen um die meisten Pflanzen sehen zu können. Im Jahr 1995 haben die Kontroll-relevés eine recht grosse Variabilität der Beobachtungsergebnisse zwischen zwei Teams an der gleichen Fläche gezeigt. Im Laufe der Kampagne 2000, wurden 10 Flächen von zwei Teams, vergleichsweise beobachtet. Als Konsequenz der Ergebnisse dieser Vergleiche und um die Qualität der Beobachtungen weiter zu erhöhen, wurden zwei Kalibrierungskampagnen für alle 10 Teams organisiert. Die daraus resultierende Qualitätsverbesserung ist deutlich erkennbar, benötigt aber noch weitere Anstrengungen. Zwischen den Kampagnen 1994/95 und 2000 wurden 14 Flächen, verteilt auf die drei grossen biogeographischen Regionen (atlantisch, subkontinental, bergig), jährlich beobachtet, um die jährlichen Veränderungen der Bodenpflanzen zu evaluieren. Das Hauptergebnis dieser Untersuchung ist, daß durch die hohe Frequenz der Beobachtungen jährlich neue Pflanzenarten entdeckt werden können. Ausserdem werden bestimmte Pflanzen nicht von einem auf das andere Jahr wieder gesehen, entweder weil sie wirklich verschwunden sind, oder weil ihr Entwicklungsstadium es nicht ermöglicht sie zu bestimmen. Diese Schwankungen scheinen im wesentlichen durch spezifische meteorologische Bedingungen begründet zu sein.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
140491313918MonographieBüchermagazinVerfügbar