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  • Titel
    Geplantes und tatsächliches Verhalten von Biobauern und Biobäuerinnen in Österreich : eine Analyse von Befragungsergebnissen
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Seiten
    21 S.
  • Illustrationen
    22 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    13194
  • Datensatznummer
    114060
  • Quelle
  • Abstract
    Im Jahr 1999 wurden österreichweit Biobauern und Biobäuerinnen befragt, ob sie beabsichtigten, nach dem Ende des ersten Agrar-Umweltprogramms für weitere fünf Jahre an der Maßnahme biologische Wirtschaftsweise teilnehmen zu wollen. Die vorliegende Studie befasst sich mit jenen Betriebsleitern, die nach der Befragung im Jahr 1999 nicht mehr an der ÖPUL-Maßnahme biologische Wirtschaftsweise teilnehmen wollten oder noch unentschlossen waren. Sie verfolgt das Ziel, dass geplante und tatsächliche Verhalten zu vergleichen und zu analysieren. Die Arbeit greift auf Materialien und Auswertungen aus der Befragung von 1999 und einer neuerlichen Befragung im Jahr 2002 zurück. Ergänzende Informationen zu den Ausstiegsgründen bzw. zum Verbleib und zum Entscheidungsprozess wurden in Telefoninterviews im Jahr 2004 eingeholt. Aus der Gegenüberstellung des geplanten und tatsächlichen Verhaltens geht hervor, dass zwischen der in der Befragung 1999 geäußerten Absicht und dem tatsächlichen Verhalten ein Zusammenhang besteht. Allerdings lassen sich keine deutlichen Unterschiede in den 1999 genannten Begründungen für den möglichen Ausstieg zwischen den Betrieben, die Biobetrieb blieben, und jenen, die nicht mehr an der biologischen Wirtschaftsweise teilnahmen, erkennen. Es unterschieden sich auch die Begründungen für den möglichen Ausstieg im Jahr 1999 von den tatsächlichen Ausstiegsgründen latu Telefoninterviews 2004. Während in der Befragung 1999 wirtschaftliche Gründe für einen möglichen Ausstieg im Vordergrund standen, rückten für den tatsächlichen Ausstieg Probleme mit Biorichtlinien und Kontrolle in den Vordergrund. Für den Verbleib in der biologischen Wirtschaftsweise waren insbesondere die Umwelteinstellung der Bauern und Bäuerinnen sowie die soziale Einbettung in das Netzwerk des biologischen Landbaus mitentscheidend.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
140482913194ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar