Titel
Arbeitsverfahren, Arbeitsgeräte und Personalstand im technischen und biologischen Produktionsbereich von Holzschlägerungsunternehmen : Diplomarbeit
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1989
Seiten
86 S.
Material
Monographie
Standardsignatur
16557; Trk-B258
Datensatznummer
112535
Abstract
Das gewerbliche Holzschlägerungsunternehmen als Dienstbares Glied der Forst- und Holzwirtschaft, hauptsächlich in Privatforstbetrieben tätig, ist mit einem Viertel am österreichischen Holzeinschlag beteiligt und kann auf Grund der breiten Palette an forsttechnischen Einsatzgeräten sämtliche gelände- und bestandesangepasste Arbeitsverfahren durchführen. Die hauptsächlich verwendeten Rückemaschinen sind adaptierte landwirtschaftlich genutzte Allradtraktoren mit Leistungen zwischen 38 bis 59 kW (51 bis 80 PS). Die Rückeeinrichtungen mit Zugleistungen, zum Großteil über 5 Tonnen werden hauptsächlich in Form der Aufbauseilwinde eingesetzt. Es handelt sich also vornämlich um mittlere Geräte die iene größere technische Elastizität bieten und den Vorteil haben, daß man sie in der Vornutzung sowie in der Endnutzung zum Einsatz bringen kann. Die Tragseilrückung setzt sich im Sinne eines gesteigerten Umweltbewußtseins immer stärker druch und wird im gewerblichen Bereich zur Hälfte mittels Kippmastgeräten mit Reichweiten bis 500 Meter bewerkstelligt. Das traditionelle Sortimentsverfahren nimmt den größten Anteil ein. Die schlagkräftigsten Holzschlägerungsunternehmen finden sich in Niederösterreich und in Kärnten, sie weisen auch den höchsten Personalstand auf. Kärnten übertrifft mit der Gastarbeiterbeschäftigung alle restlichen Bundesländer. Die Beschäftigung der Forstfacharbeiter nimmt mit Ausnahme der burgenländischen Unternehmen den geringsten Anteil ein. Die durchschnittlichen Krankentage pro Arbeitsunfall und Jahr sind bei den ausländischen Forstarbeitern am höchsten. Der jährliche Arbeitseinsatz bzw. die durchschnittliche Beschäftigungsdauer der Arbeitnehmer von 7,5 Monaten unterscheidet sich mit Ausnahme des Burgenlandes innerhalb der Bundesländer nur gering.