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  • Titel
    Innovationen in der Forsttechnik der achziger Jahre zur Hebung der Umweltverträglichkeit der Holzernte und deren Umsetzung in die Praxis : Diplomarbeit
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Seiten
    115 S.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    Trk-B270
  • Datensatznummer
    112518
  • Abstract
    In den österreichischen Wäldern sind etwa 18 Prozent des Holzvorrates durch Ernteschäden entwertet. Weitere Schädigungen betreffen den Boden und die lebende Umwelt. Um diesen Schäden, die bei der Holzernte entstehen, vorzubeugen, wurden neben organisatorischen und arbeitsablaufspezifischen verbesserungen, vor allem im Bereich der Maschinenkonstruktionen viele Verbesserungen durchgeführt. Zusammenfassend lassen sich zur Entwicklung dieser Maschinen in den letzten zehn ahren forlgende Punkte formulieren: - Der Trend geht eindeutig zu kleineren, wendigeren Maschinen, mit dem Schwerpunktbereich Druchfostung und Vornutzung. - Bei den Bemühungen, den Bodendruck der Holzerntemaschinen zu verringern, konnten erste Maschinentypen die, für den Boden als unschädlich betrachtete Grenze von 5 N/cm¬ erreichen. - dies gelang mit dem Einsatz von Niederdruck-Breitreifen mit geringem Profil und stark verbesserter Rad- und Achsaufhängung und -konstruktion (kleine Räder, Tandemachse). - die Bodentraktion wurde durch den Einsatz hydrostatischer Getriebe und ausgewogenerer Lenkgeometrie vermindert - Mehrzweck-Holzerntemaschinen (Forwarder, Harvester) konnten den größten Entwicklungsschub aufweisen, neue Konstruktionen kamen überwiegend aus dem skandinavischen Raum. - Konventionelle Knickschlepper haben sich kaum weiterentwickelt. - Seilgeräte sind weiterhinim kommen, der Trend geht zu mittelgroßen Universalgeräten für den Allterain-Betrieb. Sie werden bei schwierigen Bodenverhältnissen zunehmend auch im schlepperbefahrbaren Bereich eingesetzt. - Anbaugeräte für die Dreipunkt-Hydraulik von landwirtschaftlichen Schleppern bzw. Anhängermodelle sind, im Zuge der Hinwendung zum Klein- und Privatwald, in großer Menge vorgestellt worden. -Kleingeräte, die gegen Ende des Jahrzehnts stärker auf dem Markt erschienen, haben sich ind er Durchforstung als nützliche Hilfe erwiesen. Sie haben aber ihren Eingang in die Praxis der österreichischen Forstbetriebe noch nicht gefunden. - Verstärkte Anstrengungen wurden unternommen, um die Betriebsmittel der Maschinen umweltfreundlicher zu gestalten. Biologische Schmier- und Hydrauliköle, Rußfilter für Dieselmotoren und Katalysatoren für Motorsägen sind Beispiele dafür. - große Verbesserungen sind im Bereich der Ergonomie und Betriebssicherheit zu verzeichnen, vor allem die lrmemission konnte vermindert werden. Klimatisierte, lärmgeschützte Sicherheitskabinen und ien bequemer Fahrersitz bei Maschinen und leichtere, leisere Motorsägen mit Antivibrationseinrichtung, Kettenbremse und geringem Leistungsgewicht sind heute Standart. Für die Zukunft sind wietere technische Verfeinerungen zu erwarten. Besonders der Einsatz der Mikroelektronik verspricht eine wietere Vereinfachung bzw. Optimierung von Regelvorgängen. Die Verwirklichung der vollmechanisierten Holzernte in allen Altersstufen wird weiter angestrebt. Wie weit dies in schwierigen bzw. Steilen Lagen gelingt, ist abzuwarten.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1403461Trk-B270MonographieFAST TraunkirchenVerfügbar