Titel
Forsttechnische Erhebung im Oberösterreichischen Kleinprivatwald des Alpenvorlandes und der Kalkalpen : Diplomarbeit
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1991
Seiten
86 S.
Material
Monographie
Standardsignatur
Trk-B271
Datensatznummer
112517
Abstract
Der Kleinprivatwald umfaßt in Oberösterreich eine Fläche von 215.440 ha und wird zum Großteil von den Eigentümern und deren Familien bewirtschaftet. Die Nutzungen erfolgen überwiegend zugunsten der angeschlossenen Landwirtschaft undnicht permanent. Durch die Zeitweise aussetzende Nutzung erhält der Eigentümer einen gewissen Marktvorteil gegenüber den großen Forstbetrieben, die um denBetrieb erhalten zu können, regelmäßig schlägern müssen. Die Erschließung im Kleinprivatwald ist ebenfalls besser als in Großwäldern, da die Kleinbetriebe primär im Hügelland liegen und von öffentlichen Wegen durchzogen sind. Der Arbeitsaufwand, den der Kleinwaldbesitzer zur Bewirtschaftung seiner Wälder aufbringt, bleibt hinter dem der Landwirtschaft zurück. Dadurch entstehen gewisse Durchforstungsrückstände, die die Stabilität des Bestandes gefährden. Die forsttechnische Ausrüstung der einzelnen Betriebe ist teilweise etwas überdimensioniert und ließe sich durch zwischenbetriebliche Zusammenarbeit reduzieren. Auch die Maschine und die menschliche Arbeitskraft als Akkordant, ließe sich in größeren Forstbetrieben vermehrt einsetzen. Es wäre sowohl für den Forstbetrieb kostengünstiger, als auch für den Bauernakkordant lehrreicher. Er würde sich druch den Forstbetrrieb mehr fachliches Wissen aneignen können. Die Einstellung des Kleinwaldbesitzers zu seinem Wald ist oft die des Sparkassengedankes. Der Wald stellt die finanzielle Abischerung der Landwirtschaft dar und würde nicht vewrkauft werden. Die Forstwirtschaft spielt aber trotzdem eine untergeordnete Rolle.