Titel
Die Anzucht von Forstpflanzen in Nadelstreubeeten
Verfasser
Erscheinungsort
Frankfurt am Main
Verlag
Erscheinungsjahr
1958
Seiten
49 S.
Illustrationen
2 Abb., 36 Tab., 15 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
4733; Trk-A202
Datensatznummer
112384
Quelle
Abstract
Die Angaben von Dunemann über die Vorzüge der neuen Methode gegenüber den früher allein gebräuchlichen Verfahren bei der Anzucht von Forstpflanzen haben sich in allen wesentlichen Punkten als zutreffend erwiesen. Die Vorteile der Nadelstreubeete liegen hauptsächlich in folgenden Umständen: Die Streubeete erzeugen besser entwickelte Pflanzen; sie ermöglichen eine höhere Pflanzenausbeute; die Pflegekosten sind wegen des fast gänzlichen Fortfalles der Notwendigkeit zur Unkrautbeseitigung und Bodenlockerung geringer als bei anderen Verfahren. Dem stehen einige Nachteile gegenüber, die wenigstens zu einem Teil bei Beachtung einiger neuer Erkenntnisse ausgeschaltet werden können: Die Anlage der Beete und ihre Wartung während der ersten Wochen nach der Aussaat ist teuer; es treten bisweilen Schäden durch samenfressende Insekten und parasitäre Pilze auf - diese Schäden können ein stärkeres Ausmaß annehmen als bei den gewöhnlichen Anzuchtverfahren; infolge des langsamen Auftauens gefrorener Streubeete im Frühjahr können erhebliche Ausfälle durch Frosttrocknis eintreten.