Titel
Stand der Technik bei kalorischen Kraftwerken und Referenzanlagen in Österreich
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
249 S.
Illustrationen
26 Abb., zahlr. Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
ISBN
3-85457-682-X
Standardsignatur
11920
Datensatznummer
109730
Quelle
Abstract
Ziel der Studie ist es, den Stand der Technik für kalorische Großkraftwerke im Hinblick auf die Richtlinie zur integrierten Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (Integrated Pollution Prevention and Control - IPPC-Richtlinie 96/61/EG) zu ermitteln. Aus der Gesamtheit der in Österreich betriebenen Kraftwerke und Fernheizkraftwerke mit einer Brennstoffwärmeleistung > 50 MW wurden 10 Standorte, an denen einer oder mehrere Kraftwerksblöcke betrieben werden, ausgesucht und detailliert beschrieben. Aufgrund der vergleichsweise höheren Emissionen wurden nur kohle- oder ölgefeuerte Kraftwerke für die Studie berücksichtigt. Grosse Feuerungsanlagen der Industrie, in welchen zum Teil Sonderbrennstoffe eingesetzt werden (z.B. Feuerungsanlagen der Raffinerie oder der Zellstoff- und Papierindustrie), sowie Müll- und Abfallverbrennungsanlagen werden in der Studie nicht behandelt. Die Beschreibung der Kraftwerksanlagen umfasst den gesamten Betrieb, d.h. die Art und Zusammensetzung der verwendeten Brennstoffe, deren Aufbereitung und Einbringung in den Kessel, die Feuerungstechnologie, die eingesetzten Maßnahmen zur Emissionsminderung und die Behandlung der bei der Verbrennung anfallenden Abfälle bzw. Rückstände. Auf Möglichkeiten der Effizienzsteigerung und auf ökonomische Aspekte wird in einigen Kapiteln eingegangen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden in den jeweiligen Kapiteln kurz erläutert. Ein aktuelles Thema ist die Mitverbrennung von Biomasse und Abfälle in Kraftwerken. Es werden die in österreichischen Kraftwerken durchgeführten Versuche zur Mitverbrennung zusammengefasst und es wird versucht, die Auswirkungen der Mitverbrennung auf den Kraftwerksbetrieb, auf die Emissionen in Luft und Wasser und auf die Qualität der dabei anfallenden Abfälle bzw. Rückstände darzustellen. In einem abschließenden Kapitel wird der Stand der Technik unter Einbeziehung oben genannter Schwerpunkte zusammengefasst.