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  • Titel
    Simulation des Pestizidverhaltens im System Boden-Pflanze-Atmosphäre
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Göttingen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Seiten
    118 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12164
  • Datensatznummer
    106409
  • Quelle
  • Abstract
    Die Kenntnis und Quantifizierung des Pestizidhaushalts im System Boden-Pflanze-Atmosphäre ist Vorbedingung für einen ökologisch sinnvollen Herbizideinsatz. Mit prozessorientierten Modellen können die Herbizid-Flüsse in diesem System berechnet werden, wenn die Modelle zuvor an repräsentativen Zeitreihen, welche die notwendige Information zur Hydrologie, Sorption, Abbau sowie Pflanzendaten enthalten, kalibriert und die Sensitivität ihrer Parameter analysiert wurden. Ziel dieser Arbeit war 1) die Entwicklung eines prozess-orientierten Modells, mit dem die wichtigsten Prozesse des Pestizideinsatzes wir die Verdunstung von der Bodenoberfläche, der Aufnahme durch die Pflanzen und folgende Verdunstung oder Mineralisierung, die Mineralisierung im Boden, sowie die Verlagerung im Boden und der Austrag mit dem Sickerwasser beschrieben werden können, 2) die Anwendung des entwickelten Modells auf die Pestizide Isoproturon (IPU), Hexachlorbenzol (HCB) und Pentachlorbiphenyl (PCB), sowie 3) die Durchführung einer Erfolgskontrolle durch Vergleich von Modellergebnissen und Freiland-Bilanzen mittels 14C markiertem IPU. Zur Überprüfung wurden Böden von 4 Standorten herangezogen, die zugleich in der GSF-Lysimeteranlage Neuherberg als Freiland-Lysimeter (1 m2, 2 m Tiefe) eingesetzt wurden. An ihnen wurden die Teilmodelle zur Wasserbewegung und zur Dispersion und Konvektion entwickelt und erprobt sowie die Bilanzierung der verschiedenen Pestizid-Flüsse der mit 14C-markierten Modellsubstanz Isoproturon experimentell durchgeführt (Abfluss im Sickerwasser, Volatilisierung von Boden- und Pflanzenoberflächen, Mineralisierung im Boden bzw. in den Pflanzengeweben). Auf den Lysimetern und auf der sie umgebenden Fläche von 1 ha wurde die Fruchtfolge Winterweizen, Sommergerste und Mais angebaut. Der Gesamtzeitraum des Experiments betrug 35 Monate.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
140011412164MonographieBüchermagazinVerfügbar