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  • Titel
    Wachstum junger Eichen unter Schirm
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Göttingen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Seiten
    142 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12164
  • Datensatznummer
    104307
  • Quelle
  • Abstract
    Zur Klärung des Wachstums junger Eichen unter Schirm wurde der Einfluß der Faktoren Strahlung, Vegetation (Begleitwuchs und Buche), Wurzelkonkurrenz des Altbestandes und der Einfluß des Standortes (speziell der Exposition) in einem Freilandversuch fünf bzw. zwei Jahre lang untersucht. Drei gezäunte Versuchsflächen wurden angelegt. Auf einer Fläche im niedersächsichen Forstamt Sprakensehl wuchsen die jungen Eichen unter einem unterschiedlich aufgelichteten Kiefernaltbestand auf im wesentlichen Geschiebedecksanden. Zwei weitere Flächen bildete ein ebenfalls unterschiedlich aufgelichtetes Buchenaltholz auf mittlerem Buntsandstein im niedersächsischen Forstamt Reinhausen, zum einen eine Nord- und zum anderen eine Südhanglage. Die Versuchsanlage erfolgte in zwei Teilen in den Frühjahren 1992 und 1995. Im Jahr 1992 wurden auf der Kiefern- und der Nordhangfläche unter Buche je 40 Parzellen von 3x3m Größe mit Stiel- und Traubeneichen (Quercus petraea) bepflanzt und mit Stieleichen (Quercus robur) besät. In Sprakensehl und Reinhausen wurde Pflanzmaterial unterschiedlicher Herkunft verwendet. Im Jahr 1995 wurden in Reinhausen am Nord- und Südhang jeweils 18 Parzellen von 4,5x3,6m Größe mit Traubeneichen und Rotbuchen (Fagus sylvatica) jeweils rein und in einzelstammweiser Mischung bepflanzt. Bei der Hälfte der Unterparzellen wurde die Begleitvegetation kontinuierlich entfernt. Im Frühjahr 1996 wurde bei der Hälfte aller Parzellen die Wurzelkonkurrenz des Altbestandes durch die Anlage von Tenngräben ausgeschlossen. Nach den Ergebnissen dieses Versuches ist ein Eichenvoranbau unter gut 100-jährigem Kiefernaltholzschirm (B° 0,8) sehr möglich. Bei gut 150-jährigem Buchenaltholzschirm sollten durch eine gezielte Auflichtung Strahlungsverhältnisse zwischen 20-30% TOTSF herbeigeführt werden. Diese Verhältnisse stellen einen guten Kompromiß zwischen gesenkten Wachstumswerten, Konkurrenzdruck durch Begleitvegetation und Qualitätsaspekten dar. Die Eiche kann also im genannten Strahlungsbereich auf mäßig nährstoffversorgten, nicht edellaubholzfähigen Standorten selbst am Nordhang gut in Buchenbestände eingebracht werden, vermutlich auch in Mischung mit Buche. Gerade dieser Mischungsaspekt bedarf allerdings weiterer Beobachtung.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
10002199N12164ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar