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  • Titel
    Zum Standorts- und Vegetationswandel in den Wäldern der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und des Tieflandteils von Sachsen-Anhalt : Auswertung des Altweiserprogrammes der Forstlichen Standortserkundung und des Basisnetzes der Ökologischen Waldzustandskontrolle im Norddeutschen Tiefland
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Göttingen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1997
  • Seiten
    125 S.
  • Illustrationen
    32 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12164
  • Datensatznummer
    104303
  • Quelle
  • Abstract
    Die ermittelten Entwicklungstendenzen sind in erster Linie negativ für die Erfüllung der vielfältigen Funktionen des Waldes zu bewerten (folgende Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit): - erhöhte Destabilisierungsneigung, Verjüngungs- und Ertragsunsicherheit durch Nährstoffdisharmonien und Vergrasung/Wasserkonkurrenz; - verminderte Grundwasserneubildung durch stark aufkommende Bodenvegetation, vor allem in geschädigten und aufgelichteten Beständen; - Verminderung und Überschreitung des Puffervermögens für Nähr- und Fremdstoffimmissionen mit anschließender Freisetzung an das Grundwasser (Nitrat, Schwermetalle, andere Schadionen); - vermindertes Arteninventar der Wälder (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen) durch Nivellierung von standörtlichen Unterschieden; - Ungünstige Tendenzen der Vegetationsdynamik auch im Zusammenhang mit selektiven Verbiß von krautigen und oftmals basenliebenden Pflanzen sowie der Laubbaumverjüngung. Als wenigstens zeitweise wirksame Positiva stehen dem vor allem gegenüber: - ein verbessertes Wachstumspotential von Einzelbäumen, solange die Bestandesstabilität nicht zu sehr gelitten hat; - Verminderung der Häufigkeit extrem basenarmer Ober- und Unterbodenzustände; - verbesserte Möglichkeiten der Laubholzverjüngung unter Kiefer durch eine bessere Ernährungssituation (Stickstoff), solange die Entbasung nicht zu stark vorangeschritten ist und die Konkurrenz der Bodenvegetation nicht zu stark ist. Die Ergebnisse unterstreichen wiederum die Forderung nach unmittelbarer Senkung aller Emissionen. Dies betrifft vor allem die zunehmend einseitig disharmonisiernd wirkenden Stickstoff- und sauren Emissionen (z.B. Schwefeldioxid) aus Industrie, Verkehr, Landwirtschaft und anderen Quellen hoch 17.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
10002195N12164ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar