- TitelÖsterreichischer Waldbericht 1996 : Jahresbericht über die Forstwirtschaft und Bericht des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft an den Nationalrat gemäß §16 Abs. 6 Forstgesetz 1975 i.d.g.F.
- Körperschaft
- ErscheinungsortWien
- Verlag
- Erscheinungsjahr1998
- Seiten89 S.
- MaterialBandaufführung
- Standardsignatur8989
- Datensatznummer103045
- GeschichteFrüherer Titel: Jahresbericht der Forstwirtschaft; Früherer Titel: Jahresbericht über die Forstwirtschaft; Früherer Titel: Waldbericht
- Quelle
- AbstractWald als vielfältiger Lebensraum hat in der Öffentlichkeit national und international jene nachhaltige Aufmerksamkeit, die kurzfristiges (wirtschafts-) politisches Denken in den Hintergrund stellt. Die Ressource "Wald" wird von der Öffentlichkeit als jener Lebensbereich angesehen,, der einerseits Schutz, Wohlfahrt, Erholung und Einkommen bietet, aber andererseits weit über diese Wirkungen hinaus Qualitäten entfaltet, die nachhaltig zur Verbesserung auch anderer ökologischer Systeme beitragen. Diese Wechselwirkungen zwischen Ökosystemen spielen sich langfristig ab, erfordern jedoch schon heute effiziente Maßnahmen, um deren Fortbestehen zu gewährleisten. Der Österreichische Waldbericht 1996 weist hinsichtlich des Waldzustandes ähnliche Ergebnisse wie in den Vorjahren aus. Zunehmende Waldflächen und Holzvorräte sowie eine Zunahme der Laub- und Mischwälder geben ein positives Zeugnis hinsichtlich Nachhaltigkeit und Biodiversität. Allerdings gefährden Stammschädigungen, Verbißschäden und permanente Luftverunreinigungen die Stabilität des Waldes. Dies wird vor allem in sensiblen Waldregionen, besonders im Schutzwald, deutlich sichtbar, Regionen, die zusätzlich zunehmenden touristischen Aktivitäten ausgesetzt sind. Wirtschaftlich hat sich die Forstwirtschaft 1996 gegenüber den Vorjahren nicht verbessert, trotzdem mußten intensive Kosteneinsparungen, vor allem im Personalbereich, durchgeführt werden. Wirtschaftliche Indikatoren, wie sinkende Holzpreise, rückläufige Bautätigkeit etc. lassen erwarten, daß in den nächsten Jahren die wirtschaftliche Lage der Forstwirtschaft wieder schlechter wird. Es ist daher anzunehmen, daß die Investitionstätigkeit in den Wald infolge geringerer Eigenmittelaufbringung durch die Forstwirtschaft abnimmt, da die Erlöse der Waldbesitzer hauptsächlich aus dem Holzverkauf finanziert werden. Um die Waldpflege und die Bemühungen zur Sanierung sensibler Waldregionen nachhaltig sicherzustellen, ist das Waldmanagement vor allem nach Effizienzkriterien auszurichten. Dazu ist es notwendig, der Forstwirtschaft sowie ihren Partnern die nötigen Handlungsspielräume und entsprechende Rahmenbedingungen zu eröffnen, um nachhaltige Waldwirtschaft aktiv und wirtschaftlich sinnvoll durchführen zu können. Der Öffentlichkeit ist zu vergegenwärtigen, daß "Waldkonsum" auch Rechte und Pflichten beinhaltet, die der Erhaltung und Förderung des Ökosystems Wald dienen.
- SchlagwörterWaldzustand, Waldinventur, Ergebnis, Waldfläche, Bestandesaufbau, Walderschliessung, Stammschaden, Schälschaden, Verbissschaden, Weideschaden, Waldschaden-Beobachtungssystem, Luftverschmutzung, Kronenverlichtung, wirtschaftliche Entwicklung, Ertragslage, Investition, forstliche Förderung, Holzeinschlag, Holzpreis, Beschäftigtenstand, Wildbachverbauung, forstliche Raumplanung, Forstaufsicht, internationale Forstpolitik, Jahresbericht
- Klassifikation
| Exemplarnummer | Signatur | Leihkategorie | Filiale | Leihstatus |
|---|---|---|---|---|
| 10001616N | Monographie | Verfügbar |
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