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  • Titel
    Raeumliche Variation bodenchemischer und -physikalischer Merkmalsgrössen sowie der Wurzelverteilung in Buchen- und Fichtenwaldökosystemen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Göttingen
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Seiten
    146 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12164
  • Datensatznummer
    102540
  • Quelle
  • Abstract
    Vorliegende Arbeit und die Untersuchung von Völker (unveröffentl.) entstanden innerhalb eines gemeinsamen Projektes im Rahmen des DFG- Schwerpunktprojektes "Genese und Funktion des Bodengefüges". Die gemeinsame Arbeit, insbesondere die Entwicklung des Untersuchungskonzeptes, führten zur nachfolgenden Thementeilung. Während Völker (unveröffentl.) untersuchte, inwieweit die saure Deposition von Luftverunreinigungen zu einer Veränderung des Bodengefüges führt, waren die Erfassung und die Erklärung der räumlichen Variation bodenphysikalischer und -chemischer Kenngrössen sowie der Wurzelverteilung Gegenstand vorliegender Untersuchung. Folgende Fragen standen dabei im Vordergrund: - Wie stark ist der Einfluss wichtiger Standortfaktoren (Depositionsbelastung, Baumart, Bodentiefe, Kronenbereich und Himmelsrichtung) auf die Variation bodenkundlicher Grössen und wie wirkt er sich aus? - Verändern Bäume ihre bodenchemische und bodenphysikalische Umwelt, d.h. bestehen horizontale Gradienten in Abhängigkeit von der Stammentfernung? - Ergeben sich durch ähnliche räumliche Variationsmuster Hinweise darauf, ob das Wurzelwachstum der untersuchten Waldbestände stärker durch bodenchemische oder - physikalischen Bedingungen beeinflusst wird? Wichtigstes Kriterium zur Auswahl der Untersuchungsflächen war die Säuredpositionsbelastung. Ausgewählt wurden ein stark depositionsbelasteter Buchen- und Fichtenbestand im Solling (Ellenberg et al. 1986) sowie weniger belastete Bestände (Bredemeier 1987) in Spanbeck (Fichte) und Harste (Buche). Der Buchenbestand in Harste stockt auf einer Loessfliesserde mit tonigem Muschelkalkverwitterungsmaterial Ausgangsmaterial der Bodenbildung auf den drei übrigen Standorten sind skelett- und tonhaltige Buntsandstein-Lössfliesserden. Aus den vier Waldbeständen wurden jeweils fünf herrschende Bäume ausgewählt und vom Stammfuss eines jeden Baumes in die vier Haupthimmelsrichtungen horizontale Linien bis zum Kronenrand - dieser wurde durch Kronenspiegelung ermittelt - gezogen. Auf den vier horizontalen Linien wurden Probenahmepunkte am Stamm, in der Kronenmitte und am Kronenrand festgelegt und an diesen Punkten in fünf Tiefenstufen - bis in 90cm Tiefe - 250 cm3-Stechzylinder entnommen. Die Stichprobenanzahl innerhalb eines Bestandes betrug somit 300. Die Anzahl an Stechzylindern wurde in Harste und Spanbeck in den beiden unteren Tiefenstufen von 12 pro Baum auf 3 reduziert. Die fehlenden Proben wurden - zur pH-Wert-Bestimmung - mit dem Pürckhauer-Bohrstock gewonnen. Da jede Stechzylinderprobe einem umfassenden Untersuchungsprogramm unterzogen wurde, musste eine Optimierung der Abfolge der einzelnen Untersuchungsverfahren entwickelt werden. Sie bestimmte die Wahl der zu untersuchenden Messgrössen und sollte gewährleisten, dass keine Veränderungen der Bodenstruktur oder der chemischen Zusammensetzung ...
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
141337712164ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar