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  • Titel
    Untersuchungen zum Einfluss von Kalkung und Ammoniumsulfat-Duengung auf Feinwurzeln und Ektomykorrhizen eines Buchenaltbestandes im Solling
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Göttingen
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Seiten
    293 S.
  • Illustrationen
    zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12164
  • Datensatznummer
    102293
  • Quelle
  • Abstract
    In einem im Jahr 1986 139jaehrigen Buchenaltbestand im Solling wurden die Auswirkungen einer Kalkung und einer Ammoniumsulfat-Duengung auf Feinwurzeln und Ektomykorrhizen untersucht. Die Versuchsanlage wurde im Jahr 1982 eingerichtet und besteht aus zwei eng benachbarten, ca. 1.500m2 grossen Duengungsparzellen und einer ebenfalls benachbarten Kontrollparzelle (Parzelle 80). Feingemahlener dolomitischer Kalk (30 t/ha) wurde im Jahr 1982 oberflaechlich ausgebracht und nicht in den Boden eingearbeitet (Parzelle BK). Seit 1983 wird auf die andere Duengungsparzelle mit jaehrlicher Wiederholung und ebenfalls auf die Oberflaeche Ammoniumsulfat (140kg N.ha hoch -1) appliziert (Parzelle BN). Durch die Duengungsmassnahmen werden verschiedene, und hinsichtlich des H+ -Haushalts gegensaetzliche, bodenchemische Prozesse eingeleitet: Waehrend bei der Aufloesung des Dolomits eine Protonen-Konsumtion, d.h. Saeurekompensation, und Basenzufuhr stattfindet, wird durch die Zufuhr von Ammoniumsulfat eine zusaetzliche Protonen-Produktion, und infolgedessen eine Verstaerkung der Bodenversauerung, ausgeloest. Vier Jahre nach der Kalkung bzw. im vierten Jahr der Ammoniumsulfat-Ausbringung wurden waehrend der Vegetationsperiode in den Jahren 1986 und 1987 Untersuchungen zur Feinwurzel- und Mykorrhizaausbildung durchgefuehrt. Der Einfluss der Duengerzufuhr auf den Feinwurzel-Bestand sollte anhand der Parameter Bio- und Nekromasse quantifiziert werden. Aus der vergleichenden Analyse der Feinwurzel- Konzentrationen in ausgewaehlten Bodentiefen und der Feinwurzeldichte- Gradienten sollten Auswirkunen auf die Durchwurzelungsintensitaeten und die Tiefenverteilung der Feinwurzeln herausgearbeitet werden. Die zeitliche Entwicklung der Feinwurzeln sollte durch wiederholte Probenahmen waehrend der Vegetationsperiode dokumentiert werden. Die Feinwurzel-Untersuchungen wurden parallel zur Datenerfassung einiger einflussreicher Wachstumsfaktoren durchgefuehrt. Diese waren: Bodentemperatur, Bodensaugspannung und Elementangebot in der Bodenloesung. Durch die Gegenueberstellung von Feinwurzel- und Bodenparametern sollten moegliche Zusammenhaenge aufgedeckt werden. Die Elementgehalte lebender und toter Feinwurzeln sowie mykorrhizierter Feinstwurzeln wurden zur Diagnostizierung bodenchemisch bedingter Ernaehrungsstoerungen bestimmt. Der Einfluss der Duengung auf die Mykorrhizierung sollte durch die Biomasse-Bestimmung von vitalen Mykorrhizen quantifiziert werden. Die Gewinnung der Wurzelproben erfolgte mit Hilfe eines Bodenbohrers. In ca. 4woechigem Abstand wurden im Zwischenstammbereich der Versuchsparzellen an 10 zufaellig gewaehlten Punkten Bohrkerne mit einem Durchmesser von 8cm bis zu einer Bodentiefe von 40cm entnommen. Die Bohrkerne wurden in die Tiefenstufen OF, OH, 0-5cm, 5-10cm, 10-20cm, 20-30cm und 30-40cm unterteilt. Nach schonender Reinigung wurden die Wurzeln unter dem ...
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
142290812164ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar