Titel
Rottenstruktur und Konkurrenz im subalpinen Fichtenwald - eine modellhafte Betrachtung -
Paralleltitel
"Rotte" Structure and Competition in a subalpine Spruce Forest
Verfasser
Erscheinungsort
Zürich
Verlag
Erscheinungsjahr
1997
Seiten
203 S.
Illustrationen
zahlr. Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
629
Datensatznummer
102100
Quelle
Abstract
Subalpine Fichtenwälder zeichnen sich natürlicherweise durch einen mosaikartigen Waldaufbau aus. Von ihrer Umgebung deutlich abgegrenzte Baumkollektive aus eng beieinanderstehenden Bäumen mit einem gemeinsamen tiefreichenden Kronenmantel werden Rotten genannt. Sie entstehen durch eine kleinstandörtlich rasch wechselnde Gunst und Ungunst der Ansamungs- und Aufwuchsbedingungen unter klimatisch extremen Verhältnissen. Am Beispiel eines ein Hektar grossen, naturnahen Bestandesausschnitts an einem Osthang in den Schweizerischen Zentralalpen - nahe Sedrun/Graubünden - wird die Rottenstruktur und -textur studiert. Grundlage der Untersuchung bildet die Bestandesaufnahme aller Bäume ab etwa 20cm Höhe. Diese werden nach ihrer Lage und ihren waldwachstumskundlichen Merkmalen aufgenommen. An drei ausgewählten entnommenen Rotten wird das Wachstum per Stammanalyse nachvollzogen. In Verbindung mit Kronenanalysen liefern die Wachstumsdaten die Grundlagen zur Charakterisierung der Bestandestextur und zur Entwicklung eines Konkurrenzmodells.