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  • Titel
    Verfahren zur luftbildgestuetzten Intensiv-Waldschadenserhebung in Rheinland-Pfalz
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Trippstadt
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Seiten
    93 S.
  • Illustrationen
    10 Abb., 3 Tab., 2 Anh., 38 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12142
  • Datensatznummer
    101595
  • Quelle
  • Abstract
    Zur Entwicklung eines Inventurkonzeptes, das sich auf der Auswertungsebene Grossraum besonders zur systematischen Integration in die terrestrische Waldschadenserhebung eignet, wurden alle aus der einschlaegigen Literatur zu gewinnenden Methodenkenntnisse zusammengetragen und in der Praxis getestet. Die in diesem Inventurverfahren geforderte Einbindung in die landesweite Waldschadenserhebung bedingt vor allem hoehere Ansprueche an Treffsicherheit. Reproduzierbarkeit und Kontrollierbarkeit der Ergebnisse als es bei kleinraeumlichen und meist unter einer speziellen Fragestellung vorgenommenen Luftbildinventuren frueher ueblich war. Daher wird hier ein anwendungsreifes Stichprobenverfahren vorgestellt, das analog zur terrestrischen Waldschadenserhebung eine einzelbaumweise Kontrolle der Ergebnisse ermoeglicht und auch nachtraeglich noch Rasterverdichtungen zulaesst. Deswegen wird es fuer kuenftige Inventuren empfohlen. Die wesentlichen Charakteristika dieses Verfahrens sind: -ausschliesslich lagedefinierte, permantente Stichprobenorte -in systematischer Verteilung mit-identischen Stichprobenkollektiven, an denen zudem eine -einzelbaumweise Kontrolle der Schaetzungsergebnisse moeglich ist. Neben diesem flexiblen Stichprobenplan fuer Grossrauminventuren werden parallel dazu aus gleichen Grundbausteinen bestehende modulare Stichprobenverfahren fuer die Ebenen von Forstbetrieben und Einzelbestaenden angeboten. Die Anwendung streng nach X-Y- Koordinaten ausgerichteter, zwar manuell erstellter, aber im Vergleich zu anderen Verfahren gleichwertiger projektiv verzerrter Raster gewaehrleistet, dass bei Folgeinventuren identische oder annaehernd identische Stichprobenorte aufgenommen werden koennen. Auch die Stichprobenkollektive der Erst- und Folgeinventur werden dann weitgehend identisch sein. Damit waechst die Aussicht, festgestellte Veraenderungen statistisch absichern zu koennen. Die wesentlichste Voraussetzung dafuer ist jedoch, dass bei der manuellen Uebertragung der Stichprobenorte von der Karte ins Luftbild, bzw. von Luftbildern einer Erstbefliegung in diejenigen einer Folgeinventur, keine oder zumindest keine groesseren Lagefehler als bei Einsatz analytisch- photogrammetrischer Geraete entstehen. Die offen gehaltene Option fuer einen nachtraeglichen Wechsel zum Einsatz solcher Geraete deutet daher die Zielrichtung der Entwicklungs- und Ausbaufaehigkeit dieses Verfahrens an. Kuenftig gilt es, den Sektor der Geraeteentwicklung sehr genau zu verfolgen, damit die zur Zeit noch unverhaeltnismaessig teuren analytisch- photogrammetrischen Auswertegeraete zur Praxisreife gefuehrt, preiswerter angeboten und dann auch in der Praxis etabliert werden. Dann bleibt zu pruefen, ob das vorgestellte Verfahren die noetige Flexibilitaet und Anpassungsfaehigkeit an moderne technische Entwicklungen besitzt. Fuer den Arbeitsbereich der eigentlichen Interpretation ......