Titel
Der Wald für morgen : Eine Naturbilanz über 25 Jahre naturnahe Forstwirtschaft im Bayerischen Staatswald
Verfasser
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
79 S.
Illustrationen
68 Abb.
Material
Bandaufführung
Digitales Dokument
Standardsignatur
13466
Datensatznummer
101560
Quelle
Abstract
1975 trat das Waldgesetz für Bayern in Kraft. Die in der Folge vollzogene Umstellung auf eine naturnahe Waldbewirtschaftung veränderte den Staatswald erheblich. Die Ergebnisse der gleichzeitig aufgebauten systematischen Stichprobeninventur zeigen, dass: - die Fläche der Laubbäume und insbesondere der Buche deutlich angewachsen ist, - die Holzvorräte kontinuierlich gestiegen sind und einen Höchstwert seit Beginn der geregelten Forstwirtschaft erreicht haben, - ein um 25 % höherer Holzzuwachs eine nachhaltige Nutzung auf hohem Niveau ermöglicht, - die Verjüngung der Wälder überwiegend mit langfristigen Naturverjüngungsverfahren erfolgt, - biologische Rationalisierung die notwendigen Aufwendungen für Bestandsbegründung und Pflege erheblich verringert, - mehr Mischbestände und eine größere Standfestigkeit der Einzelbäume die Stabilität der Wälder erhöhen, die Wildbestände vielerorts ein waldverträgliches Niveau erreicht haben, - die Schutzfunktionen der Wälder gestärkt wurden und - die natürliche Vielfalt zugenommen hat.