Titel
Prostredi a rostlinna spolecenstva ceskomoravkych udolnich niv, stanovistni a lesni typy jako zaklad hospodareni v luznich porostech
Paralleltitel
Mitteleuropäische Tieflandauen und die Bewirtschaftung von Auwäldern; Umwelt und Pflanzengesellschaften böhmisch-mährischer Talfluren, Standorts- und Waldtypen als Grundlage der Bewirtschaftung von Auwaldbeständen
Verfasser
Erscheinungsort
Prag
Verlag
Erscheinungsjahr
1956
Seiten
301 S.
Illustrationen
zahlr. Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
6416
Datensatznummer
101018
Quelle
Abstract
Die Auwälder sind eigenartige, botanisch, zoologisch und forstlich interessante Gesellschaften (Biozönosen). Sie sind deshalb oft Gegenstand des Interesses der Naturwissenschaftler und Forstleute. In den forstlichen Abhandlungen über die Auwälder fehlt meistens die Bewertung des Wuchsraumes für den Gebrauch der Forstpraxis. Die Laubbestände auf fruchtbaren Böden an den unteren Flussläufen werden nicht genügend zur Produktion vom Qualitätsholz ausgenützt. Die Studie über die mitteleuropäischen Auwälder ist auf Grundlage von Untersuchungen und Beobachtungen, die in den Jahren 1939 bis 1954 durchgeführt wurden, zusammengestellt. Es wird getrachtet, den Aufbau und die Entwicklung von Auenwaldgesellschaften zu erfassen und eine Übersicht der Erkenntnisse über die Wald- und andere Pflanzengesellschaften im Vegetationsuntergebiet mitteleuropäischer Fluren wiederzugeben (Meusel, Podpera, Oberdorfer, Tchou Yen-Tcheng). Die Analyse der Umweltbedingungen und der Vegetation in den Auen soll einen Beitrag zur typologischen und forstlichen Erforschung nach den Wuchsgebieten liefern und die Grundlage zur Schaffung wirtschaftlicher Bestandesformen bilden, die den biologischen und ökonomischen Bedingungen des Holzartenwuchses entsprechen.