Titel
Mykosoziologische Studie über die Mykorrhizapilze der Zirbe : Artenspektrum und Sukzession in der hochsubalpinen Stufe der Tiroler Zentralalpen
Paralleltitel
Mycosociological study on mycorrhizal fungi of stone pine. Species diversity and succession in the high-subalpine zone of the Tyrolean Alps
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Forstliche Bundesversuchsanstalt
Erscheinungsjahr
1997
Seiten
74 S.
Illustrationen
90 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Digitales Dokument
Standardsignatur
5275
Datensatznummer
99592
Quelle
FBVA-Berichte : Schriftenreihe der Forstlichen Bundesversuchsanstalt; 98
Abstract
Von 1991 bis 1994 wurde die symbiontische Mykoflora der Zirbe (Pinus cembra L.) in der hochsubalpinen Zirbenwaldstufe (Rhododendro-Pinetum cembrae) in den Tiroler Zentralalpen (Ötztaler Alpen, Stubaier Alpen), Österreich, untersucht. An fünf geologisch, physiographisch, vegetationskundlich und pedologisch differenzierten Standorten (2010-2210m) mit unterschiedlicher Bestandesstruktur wurden die epigäischen und terricolen Ektomykorrhizapilze (Macromycetes) erhoben, die innerhalb der Kronenprojektionsflächen (Basisflächen) von ausgewählten, einzeln stehenden Versuchsbäumen fruktifizierten. Im Untersuchungszeitraum wurden insgesamt 75 mykosoziologische Aufnahmen in den Monaten Juli bis Oktober durchgeführt. Für jeden Einzelfund wurden die besonderen Vegetationsverhältnisse im Bereich der Fruktifikationsstelle (Kleinstandort) und die entsprechende Alterskategorie (Jungzirbe, mittlere Zirbe, Altzirbe) des jeweiligen Versuchsbaumes erhoben. Die Auswertung der Funddaten führte zu einer Beurteilung der Abundanz, Dominanz, Produktivität, Stetigkeit und Phänologie der nachgewiesenen Pilzarten. Die häufiger beobachteten Zirbenpilze wurden nach ihren Präferenzen für bestimmte Kleinstandorte bewertet. Eine Gegenüberstellung der nach dem Baumalter differenzierten Funddaten zu den entsprechenden Waldentwicklungsphasen ermöglicht eine Beurteilung der Sukzession und des symbiontischen Stellenwertes von ausgewählten Zirbenpilzen in hochsubalpinen Zirbenwäldern.