• Titel
    Laubholzborkenkäfer als Überträger und Profiteure von Pilzkrankheiten
  • Verfasser
    Simon Blaser
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    5187
  • Datensatznummer
    200209764
  • Quelle
    Bündnerwald 2022, 75(Juni): Borkenkäferarten; 75; 28-31
  • Abstract
    Das Eschentriebsterben und die Ulmenwelke sind Beispiele für die verheerenden Folgen der Einschleppung gebietsfremder Krankheitserreger. Bei beiden Pilzkrankheiten profitieren rindenbrütende Laubholzborkenkäfer von der Schwächung der Wirtsbäume. Da die Käfer normalerweise nur vorgeschwächte Bäume besiedeln können, führt die flächige Verbreitung der beiden Krankheiten zu einem erhöhten Brutraumangebot. Dieses kann sich positiv auf die Entwicklung der Populationsgröße auswirken und in der Folge den Befallsdruck der Käfer auf die verbleibenden Baumbestände weiter erhöhen. Bei der Ulmenwelke übernehmen die Ulmensplintkäfer zudem die Übertragung des Pilzes, indem die Jungkäfer bei ihrem Reifungsfraß gesunde Ulmen mit den Sporen des Erregers infizieren.
  • Schlagwörter
    Schweiz, Borkenkäfer, Borkenkäferbefall, Borkenkäferpopulation, Borkenkäfernest, Hymenoscyphus fraxineus, Eschentriebsterben, Hylesinus varius, Hylesinus toranio, Hylesinus crenatus, Ulmensplintkäfer, Ulmenwelke, Ophiostoma ulmi, Ophiostoma novo-ulmi