• Titel
    Fichtenwälder in Bayern und ihre Biodiversität: Der Baum, der aus der Kälte kam – Natürliche Fichtenwälder
  • Verfasser
    Stefan Müller-Kroehling
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    13466
  • Datensatznummer
    200203618
  • Quelle
    Beiträge zur Fichte; 80; 89-99
  • Abstract
    Natürliche Fichtenwälder sind in Bayern auf höchsten Lagen der Gebirge oder anderweitig durch Kälte geprägte Sonderstandorte beschränkt. Sie sind ein seltener und unter andem durch den Klimawandel gefährteter Lebensraum. Zahlreiche Spezialisten aus dem Tier- und Pflanzenreich und der Gruppe der Pilze sind auf natürliche Vorkommen dieses Lebensraumes beschränkt. Viele Arten, auch solche mit Naturschutzrelevanz, konnten auch den Anbau der Fichte zur Erweiterung ihres Lebensraumes nutzen, zulasten allerdings von Laubwald-Arten. Für den erhalt der Biodiversität der Fichtenwälder bedarf es spezieller anstrengungen und ausgewogener Konzepte, die vor allem einen effektiven Biotopverbund beinhalten.
  • Schlagwörter
    Fichte, Picea abies, Sonderstandort, Klimawandel, subalpiner Wald, Fauna, Flora, Mykoflora, Pilz, Natura 2000