• Titel
    Beobachtete Konsequenzen des Klimawandels im österreichischen Wald
  • Verfasser
    Robert Jandl
    Gernot Hoch
    Silvio Schüler
    Karl Gartner
    Thomas Ledermann
    Werner Ruhm
  • Material
    Artikel aus einem Buch
  • Standardsignatur
    17500
  • Datensatznummer
    200203150
  • Quelle
    Tagungsband 18. Klimatag: Aktuelle Klimaforschung in Österreich, 22. bis 24. Mai 2017; 18; 24-25
  • Abstract
    Das Bewusstsein der Folgen des Klimawandels für den österreichischen Wald nimmt zu und Forstpraktiker sind interessiert an umsetzbaren Strategien der Anpassung an den Klimawandel. Wälder sind resiliente und langlebige Ökosysteme und sind kontinuierlich einer Vielzahl von Stressoren ausgesetzt. Einer davon ist der Klimawandel. Der Klimawandel manifestiert sich in einer Veränderung der Waldproduktivität mit einer weiten Spreitung von Mehr- zu Minderzuwächsen. Außerdem führt der Klimawandel zu einer Veränderung der Standortsbedingungen, sodass sich die Konkurrenzkraft der heute angetroffen Waldgesellschaften verändert. Es kommt dadurch zu Arealverschiebungen. Auf Standorten, die früher nicht bewaldet waren, verjüngen sich Bäume und am trockenen Ende des Standortsspektrums geraten Wälder zunehmend unter Druck. Viele Schädlinge profitieren vom Klimawandel und weiten ihr Areal aus bzw. können labile Waldbestände befallen. Darüber hinaus gibt es klassische Störungsfaktoren wie Sturmschäden und Waldbrände, die teilweise dem Klimawandel zuordenbar sind.
  • Schlagwörter
    Klimawandel, Wald, Ökosystem, Waldproduktion, Standortsbestimmung, Arealverschiebung