Titel
Totholzkartierung aus digitalen Luftbildern : Nationalpark Bayerischer Wald
Verfasser
Katarzyna Zielewska (*)
Claus-Peter Gross (*)
Barbara Koch (*)
Erscheinungsort
München
Verlag
DLV
Erscheinungsjahr
2009
Illustrationen
6 Abb., 3 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
4223
Datensatznummer
200161949
Quelle
AFZ 2009, 64(23) : Wald und Wild nach "Kyrill" : Waldbau und Forstschutz : Artenschutz; S. 1260-1262
Abstract
Seit dem großen Borkenkäferbefall im Jahre 1983 bis 1984 und der Entscheidung der Verwaltung des Nationalparks Bayerischer Wald, die Wälder sich selbst zu überlassen, sind große Totholzflächen im Nationalpark entstanden. Diese sind Gegenstand verschiedenster Untersuchungen und Forschungsprogramme. So wurden schon mehrere terrestrische Totholzinventuren durchgeführt. Im Rahmen des Projektes "Bioindikation und Prognosen zur Auswirkung des Klimawandels auf den Nationalpark Bayerischer Wald" wurden auch die Veränderungen in Zusammensetzung von Ökosystemen über die Zeit genauer untersucht. Daneben befliegt die Nationalparkverwaltung seit 1988 jährlich den Nationalpark, um die Entwicklung der Totholzflächen zu dokumentieren. Das gesammelte Bildmaterial dokumentiert in einer einmaligen Zeitreihe die Entwicklung des Gebietes über die letzten 20 Jahre. Im Jahr 2007 wurde eine Untersuchung durchgeführt mit dem Ziel zu prüfen, ob das im Nationalpark vorhandene Fotomaterial für die photogrammetrischen Messungen von einzelnen, abgestorbenen Bäumen und für Abschätzung der Totholzmasse geeignet ist.