Titel
Gewässerschutz an außerörtlichen Straßen
Verfasser
Erscheinungsort
Wiesbaden
Verlag
Vieweg und Sohn
Erscheinungsjahr
2009
Illustrationen
1 Abb., 1 Tab., 11 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
8050
Datensatznummer
200159284
Quelle
Wasserwirtschaft 2009, 99(9); S. 43-47
Abstract
Durch die Einleitung des Oberflächenwassers von Straßen kann es zu erheblichen quantitativen und qualitativen Belastungen oberirdischer Gewässer oder Veränderungen der Wassergüte des Grundwassers kommen. In solchen Fällen wird in der Regel die Behandlung des Straßenwassers vor der Einleitung erforderlich. Eine einfache Möglichkeit der Behandlung des Straßenoberflächenwassers an außerörtlichen Straßen ist seine Ableitung über die Oberfläche von Banketten und Böschungen ohne vorherige Sammlung. Hierbei versickert ein Teil des Straßenabflusses in den Untergrund. Das versickernde Wasser wird auf diesem Wege durch Sedimentation, Filtration, Sorption und biologische Vorgänge weitgehend gereinigt. Kann eine ausreichende Regenwasserbehandlung auf diesem Wege nicht sichergestellt werden, so sind in der Regel zusätzliche Behandlungsanlagen erforderlich. Hierfür kommen Regenklärbecken, Versickeranlagen und Retentionsbodenfilter in Frage, auf deren Bauweisen, Bemessung und Betrieb in diesem Beitrag eingegangen wird.