• Titel
    The Easiest Proof for the Presence of Pollenkitt
  • Paralleltitel
    Der einfachste Nachweis für das Vorhandensein von Pollenkitt
  • Verfasser
    Herwig Teppner (*)
  • Erscheinungsort
    Horn
  • Verlag
    Verlag Ferdinand Berger & Soehne Ges.m.b.H.
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    46 Abb., 39 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5943
  • Datensatznummer
    200153369
  • Quelle
    Phyton, 2009, 48(2); S. 169-198
  • Abstract
    Pollenkitt, als eine viskose Flüssigkeit, verhält sich ähnlich einem optischen Gel und bildet in Luft helle Kontakthöfe zwischen Pollenkorn und Deckglas, welche leicht im LM zu sehen sind. Werden die Pollenkörner ohne Druck auf das Korn präpariert, kann die Größe der Kontakthöfe als relatives Maß für die Pollenkitt-Menge genommen werden. Mittlere Kittmengen wurden in Streukegelblumen (Solanum lycopersicum, Onosma) gefunden, geringe Mengen (Poaceae) oder keine Spuren (Luzula, Alnus) wurden in Windblütlern beobachtet. Die Ergebnisse wurden mit vorhandenen TEM Daten (in Angiospermen Spuren von Pollenkitt auch dann, wenn im Lichtmikroskop nicht sichtbar) und dem Erscheinungsbild des Pollenkittes in Wasser und anderen Flüssigkeiten verglichen. Es wird geschlossen, daß die vorgestellte Methode nicht nur die einfachste, sondern auch die einzige exakte ist, die in vergleichenden Studien Angaben über relative Pollenkittmengen erlaubt. In den Theken von Antirrhinum majus sind lange, feine Fäden vorhanden, die zum Zusammenhalten der Pollenmasse beitragen.
  • Schlagwörter
    Acacia, Alnus, Anthoxanthum, Antirrhinum, Leucaena spp., Lolium spp., Onosma, Solanum spp., Pollenkitt, Pollenmorphologie
  • Klassifikation
    164.6, 176.1