• Titel
    Bodenbeeinträchtigungen im Wald: Probleme und Lösungsansätze in der Schweiz
  • Verfasser
    Peter Lüscher (*)
    Stéphane Sciacca (*)
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
    Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Illustrationen
    2 Abb., 7 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    14013
  • Datensatznummer
    200153291
  • Quelle
    Walderschließung und Bodenschutz : Bodenverformung Erosion Hochwasserschutz : Abschlusskolloquium des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes : "Entwicklung und Praxiserprobung eines Testkits zur Lokalisierung bodenmechanisch vorbelasteter Bodenareale von Forststandorten und die Einbeziehung dieser Fahrlinien in zukünftige Konzepte der Waldpflege und Holzernte" in Freiburg vom 6. bis 7. März 2008; S. 10-18
  • Abstract
    Die Bodenschutzanliegen werden im schweizerischen Umweltschutzgesetz über die langfristige Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit definiert. Dabei gilt der Boden als fruchtbar, wenn er eine standortsspezifische, artenreiche, biologisch aktive Lebensgemeinschaft, eine typische Bodenstruktur sowie eine ungestörte Abbaufähigkeit aufweist. Das Wachstum und die Qualität von Pflanzen sollen zudem nicht beeinträchtigt werden. Auf den Wald bezogen heißt dies, dass die Selbsterhaltung der standortstypischen Lebensgemeinschaft Wald mit Naturverjüngung nachhaltig gewährleistet sein muss. Das Wurzelwachstum der standortgerechten Baumarten darf nur durch natürliche Limiten beeinträchtigt werden, und die biologische Bodenaktivität ermöglicht den ungehemmten Abbau der Vegetationsrückstände unter den gegeben standörtlichen Verhältnissen. Ökologische Erkenntnisse, ökonomische Zwänge, technische Weiterentwicklungen und gesellschaftliche Ansprüche an den Wald bzw. die Waldwirtschaft erfordern grundsätzliche Überlegungen hinsichtlich künftiger Konzepte im physikalischen Bodenschutz. Mit den "ökologischen Grundanforderungen" an den naturnahen Waldbau konnten für den Bodenschutz Zielgrößen und Indikatoren entwickelt werden, die den Schutz vor irreversiblen Beeinträchtigungen sicherstellen. Der Beitrag soll mit ausgewählten Beispielen von Lothar-Reservatsflächen und anderen repräsentativen Testflächen die heutige Situation darstellen und eine mögliche künftige Ausrichtung mit Ansätzen einer Vorsorge- und Problemlösungsstrategie für alle beteiligten Stellen aufzeigen.
  • Schlagwörter
    Bodenschutz, Bodenfruchtbarkeit, Standortsbelastbarkeit, Schweiz
  • Klassifikation
    114.52, [494]