• Titel
    Der arithmetische und der zentrale Mittelstamm und andere Mittelstämme
  • Verfasser
    Wilhelm Tischendorf (*)
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
    Österreichischer Forstverein
  • Erscheinungsjahr
    1949
  • Illustrationen
    3 Tab.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    625
  • Datensatznummer
    200152471
  • Quelle
    Österreichische Vierteljahresschrift für Forstwesen 1950; 90(3/4); S. 190-208
  • Abstract
    Aus theoretischen und praktischen Erhebungen geht hervor, daß sich ein Kollektiv mit Hilfe des arithmetischen Mittels besser erfassen läßt als durch den Zentralwert. Zu verläßlichen Beurteilung des Umfanges und der Verteilung der Häufigkeiten reicht jedoch der Mittelwert allein nicht aus, er ist durch die Angabe seiner Streuung zu ergänzen. Auf das Kollektiv Bestand übertragen kann gesagt werden, daß sich der arithmetische Kreisflächen- oder der Massenmittelstamm zur unmittelbaren Bestandesmassenberechnung besser eignet als der Zentralstamm. Die unter Verwendung des zentralen Kreisflächenmittelstammes mit Hilfe von Formhöhenreihen durchgeführte Massenbestimmung steht dem gewönlichen Massenberechnungsverfahren an Genauigkeit nach. Der arithmetische Mittelstamm besitzt aber auch bei der Ertragsklassen der Stärkenverhältnisse und bei der Einschätzung der Ertragsklassen gegenüber dem Zentralstamm gewisse Vorteile. Am besten läßt sich jedoch in dieser Beziehung der Bestockungsaufbau mit Hilfe der beiden Hohenadlschen Stämme beurteilen: sie ermöglichen nicht nur eine genaue Massenberechnung, sondern vermögen auch die Bestandesverhältnisse zu beschreiben. Dies ist darauf zurückzuführen, daß in den beiden Mittelstämmen das Streuungsmaß wirksam wird.
  • Schlagwörter
    Mittelstamm, Massenmittelstamm
  • Klassifikation
    524.34