Titel
Tendiert die österreichische Forstwirtschaft zum Kleinbetrieb?
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr
1968
Illustrationen
2 Tab., 5 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4017
Datensatznummer
200147279
Quelle
Allgemeine Forstzeitung 1968; 79 (5); S. 101-103
Abstract
Im österreichischen Privatwaldbesitz ist ein deutlicher Trend zu kleineren Betrieben feststellbar. Ein Anhalten oder Verstärken dieses Trends ist für die nächsten Jahre zu erwarten. Als Hauptursachen sind mangelnder Betriebserfolg der Waldbewirtschaftung im Großen und die Divergenzen von Kapitaleinsatz und Erfolg zu sehen. Der Kleinbetrieb insbesondere der gemischt land- und forstwirtschaftliche, wird infolge kombinierten Arbeitskräfte- und Maschineneinsatzes mit der sinkenden Ertragslage leichter fertig und ist an Aufstockung interessiert. Diese wird auch durch günstige Kredite staatlich gefördert. Die Möglichkeit einer stärkeren regionalen Förderung dieser Entwicklung durch Verschärfung der Vorschriften über den Grundverkehr mit dem Wald wird dargestellt. Die bereits zu beobachtende Tendez der Bildung von Nebenerwerbs- und Liebhhaberei-Forstbetrieben wird für jene Lagen positiv beurteilt, in denen forstliche Großbetriebe keinen Betriebserfolg erwirtschaften können und das bäuerliche Interesse an Aufstockung gering ist.