Titel
Vitalitätsdiagnostik mit Hilfe von Biomarkern bei Trauben-Eiche (Quercus petraea)
Verfasser
Ralf Kätzel (*)
Sonja Löffler (*)
Erscheinungsort
Recklinghausen
Verlag
Bodenordnung und Forsten Nordrhein-Westfalen Landesanstalt für Ökologie
Erscheinungsjahr
2004
Illustrationen
8 Abb., 5 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einem BuchUnselbständiges Werk
Standardsignatur
15651
Datensatznummer
200138890
Quelle
Vitalität und genetische Variabilität der Eiche in Nordrhein-Westfalen; S. 24-27
Abstract
Die untersuchten Eichen im Schadgebiet des Stechlinsees im nördlichen Brandenburg zeigten deutliche physiologische Stresszustände. Die anhand der Blätter untersuchte Stressantwort der Bäume war u.a. auf die Reduktion von Radikalen (Ascorbat, Carotinoide, Procyanidine) und die Stabilisierung des osmotischen Potenzials (Wasserhaushalt) ausgerichtet. - Die Reaktionsmuster deuten dabei sowohl auf Wassermangel (Prolin, Blattfeuchte, Osmolalität) als auch auf die Abwehr von Fotooxidantien (Ascorbat, Chlorophyll-Carotinoid-Verhältnis) hin. Die hohen Aminosäuregehalte in Verbindung mit abnehmenden Proteingehalten sowie die geringen Stärkegehalte sind Indikatoren für eine verfrühte Seneszenz.