• Titel
    Genetic structure of introduced European fallow deer (Dama dama dama) in Tasmania, Australia
  • Paralleltitel
    Die genetische Struktur des in Tasmanien, Australien, eingeführten europäischen Damwild (Dama dama dama)
  • Verfasser
    Lee S. Webley (*)
    Kyall R. Zenger (*)
    Graham P. Hall (*)
    Desmond W. Cooper
  • Erscheinungsort
    Heidelberg
  • Verlag
    Springer
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Illustrationen
    2 Abb., 1 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200137487
  • Quelle
    European Journal of Wildlife Research 2007, 53(1); S. 40-46
  • Abstract
    Das europäische Damwild ist eine eingeführte Art, welche als zum Teil geschütztes Wildtier in Tasmanien, Australien, eingestuft wurde. Derzeitige Management-Praktiken, in welchen die Tiere während ausgewiesener Jagdsaisons geschossen werden, werden hauptsächlich vom Quality Deer Management durchgeführt. Berichtet wurde dabei von hervorstechenden morphologischen Unterschieden zwischen den Populationen. Die genetische Verwandtschaft zwischen diesen Populationen wurde bisher aber kaum klar. Es wurden repräsentative Tiere aus drei Schlüsselgegenden ihres Lebensraums getestet und 10 polymorphe Mikrosatelliten-Loci genotypisiert, um die genetische Diversität, die Populationsstruktur und die genetischen Bottlenecks zu untersuchen. Der Allelreichtum war in allen drei Populationen gering und reichte von 2.20 bis 2.49 Allelen pro Locus. Ein genetischer Bottleneck wurde in zwei der drei Populationen entdeckt (P<0.001). Es gab offensichtliche Populationsunterschiede zwischen Lake Echo und Benham (q=0.122; P<0.001) und Benham und Connorville (q=0.110; P<0.001), aber keine Unterschiede zwischen Lake Echo und Connorville (q=0.0235), inbegriffen Individuen, welche als zu zwei genetischen Clustern zugehörig identifiziert wurden. Das Muster der Populationsunterschiede zwischen den drei untersuchten Populationen deutet an, dass sich das Damwild von den westlichen Regionen ihres Lebensraums genetisch von dem aus der östlichen Region unterscheidet. Dies korreliert mit den morphologischen Variationen innerhalb des Tasmanischen Damwilds, dessen Unterschiede zwischen den Regionen vielleicht den geographischen Barrieren zuzuschreiben sind.
  • Schlagwörter
    Dama dama dama, genetische Diversität, Mikrosatellitenmarker, Populationsgenetik, Tasmanien, Australien
  • Klassifikation
    135, 149.73, [946]