Titel
Efficacy of different concentrations of Rotstop and RotstopS and imperfect coverage of RotstopS against Heterobasidion spp. spore infections on Norway spruce stumps
Paralleltitel
Wirksamkeit von unterschiedlichen Konzentrationen von Rotstop und RotstopS sowie einer unvollständigen Applikation von RotstopS gegen Sporeninfektionen von Heterobasidion spp. auf Fichtenstümpfen = Efficacité de différentes concentrations de Rotstop et RotstopS et d'une couverture imparfaite de RotstopS contre les infections de spores de Heterobasidion spp. sur des souches d'Epicéa commun
Verfasser
J. Rönnberg (*)
E. Sidorov (*)
E. Petrylaite (*)
Erscheinungsort
Berlin
Verlag
Blackwell
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
24 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
8320
Datensatznummer
200135776
Quelle
Forest Pathology 2006, 36(6); S. 422–433
Abstract
Zwei Rotstop-Präparate, eines mit einem Stamm von Phlebiopsis gigantea aus Finnland (Rostop F) und ein anderes aus Schweden (Rotstop S) wurden in unterschiedlichen Konzentrationen zur Behandlung von Fichtenstümpfen gegen Sporeninfektionen durch Heterobasidion spp. in Südschweden eingesetzt. An drei Standorten wurden während des Sommers 2004 Bäume gefällt und 285 Stümpfe wurden von Hand behandelt, so dass eine hundertprozentige Bedeckung sichergestellt war. Die Sporenkonzentrationen in den zur Behandlung verwendeten Suspensionen waren ca. 5 ̸106 und 10 ̸106 Sporen/l; es wurden ca. 10 ml der Suspension auf 100 cm2 Stumpfoberfläche aufgebracht. Zusätzlich wurden an einem dieser Standorte 31 Stümpfe mechanisch mit Rotstop S behandelt. Bei dieser Behandlung war die Sporenkonzentration hoch (ca. 20 ̸106 Sporen/l), aber die Schnittfläche wurde nicht vollständig bedeckt. Nach 3 Monaten waren die Häufigkeit und der besiedelte Flächenanteil von Heterobasidion spp. auf den Stümpfen mit manueller Behandlung im Vergleich zu den Kontrollen signifikant reduziert. Es gab jedoch keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Präparaten oder der Konzentration der Sporen des Antagonisten. Die mechanische Behandlung mit unvollständiger Bedeckung der Stumpfoberfläche blieb wirkungslos. Aufgrund dieser Befunde dürfte es bei mässigem Infektionsdruck von Heterobasidion nicht sinnvoll sein, höhere P. gigantea-Konzentrationen bei der Stumpfbehandlung einzusetzen.