Titel
Weiterentwicklung von Einforstungsalmen : Lösungsmöglickeiten (Teil 2 )
Verfasser
Erscheinungsort
Innsbruck
Verlag
Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Alm und Weide
Erscheinungsjahr
2006
Illustrationen
7 Lit. Ang., 8 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
6991
Datensatznummer
200135427
Quelle
Der Alm- und Bergbauer 2006, 56(11); 1. Teil, 56(11), S. 11-14; 2. Teil, 56(12), S. 23-26
Der Alm- und Bergbauer 2006, 56(12)
Abstract
In Österreich ist die Anzahl der Einforstungsrechte hoch. Wie aus dieser Arbeit hervorgeht, sind die Almregionen Salzkammergut (302), Nördliche Kalkalpen (107) und Südliche Kalkalpen - Karawanken (401) die drei stärksten einforstungsbelasteten Almregionen Österreichs. Der Gesamtwert der Einforstungsleistungen für Holz betrug bei den Österreichischen Bundesforsten im Jahr 2002 7,64 Mio. Euro. Durch den landwirtschaftlichen Strukturwandel und wegen der Interessenskonflikte bei der Ausübung der Einforstungsrechte, werden die Weiderechte vielfach nicht mehr ausgeübt. Die Folge sind Verbrachung und Verwaldung der Einforstungsalmen, wie es im inneren Salzkammergut erkennbar ist. Wird die Almwirtschaft aufgegeben, wird nicht nur die agrarische Nutzfunktion, das heißt die Viehhaltung aufgegeben. Die Nebenfunktionen einer Almbewirtschaftung wie ökologische Funktion, Erholungsfunktion, Wohlfahrtsfunktion und Schutzfunktion können nicht mehr erfüllt werden. Mit der Aufgabe der Einforstungsalmen geht ein Stück Kulturgeschichte und eine alpine Kulturlandschaft verloren.