• Titel
    Weiterentwicklung von Einforstungsalmen : Lösungsmöglickeiten (Teil 2 )
  • Verfasser
    Stefan Hellebart (*)
  • Erscheinungsort
    Innsbruck
  • Verlag
    Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Alm und Weide
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Illustrationen
    7 Lit. Ang., 8 Lit. Ang.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    6991
  • Datensatznummer
    200135427
  • Quelle
    Der Alm- und Bergbauer 2006, 56(11); 1. Teil, 56(11), S. 11-14; 2. Teil, 56(12), S. 23-26
    Der Alm- und Bergbauer 2006, 56(12)
  • Abstract
    In Österreich ist die Anzahl der Einforstungsrechte hoch. Wie aus dieser Arbeit hervorgeht, sind die Almregionen Salzkammergut (302), Nördliche Kalkalpen (107) und Südliche Kalkalpen - Karawanken (401) die drei stärksten einforstungsbelasteten Almregionen Österreichs. Der Gesamtwert der Einforstungsleistungen für Holz betrug bei den Österreichischen Bundesforsten im Jahr 2002 7,64 Mio. Euro. Durch den landwirtschaftlichen Strukturwandel und wegen der Interessenskonflikte bei der Ausübung der Einforstungsrechte, werden die Weiderechte vielfach nicht mehr ausgeübt. Die Folge sind Verbrachung und Verwaldung der Einforstungsalmen, wie es im inneren Salzkammergut erkennbar ist. Wird die Almwirtschaft aufgegeben, wird nicht nur die agrarische Nutzfunktion, das heißt die Viehhaltung aufgegeben. Die Nebenfunktionen einer Almbewirtschaftung wie ökologische Funktion, Erholungsfunktion, Wohlfahrtsfunktion und Schutzfunktion können nicht mehr erfüllt werden. Mit der Aufgabe der Einforstungsalmen geht ein Stück Kulturgeschichte und eine alpine Kulturlandschaft verloren.
  • Schlagwörter
    Almwirtschaft, Einforstungsrecht, historische Entwicklung, Interessenkonflikt, Waldweide, Weiderecht, Almauflassung, Österreich
  • Klassifikation
    935.5, 268.2, 908.1, [436]