Titel
Wachstum der Douglasie in Rheinland-Pfalz
Paralleltitel
Growth of Douglas-fir in Rhineland-Palatinate
Verfasser
Phan hoang Dong (*)
Walter Eder (*)
Erscheinungsort
Trippstadt
Verlag
Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz
Erscheinungsjahr
2005
Illustrationen
3 Abb., 32 Lit. Ang.
Material
Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
Standardsignatur
12142
Datensatznummer
200125069
Quelle
Zum Anbau und Wachstum der Douglasie : Ergebnisse langfristiger Waldbauversuche; S. 9-36
Abstract
Auf den verschiedenen rheinland-pfälzischen Standorten wurde die Leistung der Baumart Douglasie in den Weiser- und Versuchsflächen aufgezeigt. Ergebnisse des Herkunftsversuches zeigen eindeutig, dass die "grünen" Douglasien sowohl im Wachstum als auch in der Anpassungsfähigkeit zum Anbaustandort den anderen "blauen" und "grauen" Douglasien stark überlegen sind. Diese Überlegenheit wird durch zahlreiche andere Versuche bestätigt. Die Weiserflächen des ehemaligen Forsteinrichtungsamt Koblenz im Bereich der früheren Forstdirektion Trier mit mehr als 50 Jahren Beobachtungszeit zeigen eindrucksvoll die hervorragende Wuchsleistung der Baumart Douglasie. Von der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 1989 Versuche zur Jungbestandspflege und Durchforstung angelegt. Nach 15jähriger Beobachtungszeit wurden Erkenntnisse gewonnen, die bei der Douglasien-Bewirtschaftung für die forstliche Praxis von Bedeutung sind. Die frühzeitigen Eingriffe führen ersichtlich zur Bildung von großen Kronen und zu höherem Durchmesserzuwachs. Nach den Untersuchungsergebnissen liegt der durchschnittliche Durchmesserzuwachs der Z-Bäume in den letzten 15 Jahren bei 1,2 cm. Der Durchmesserzuwachs wird mit Zunahme des Alters abnehmen, bleibt aber durch Bildung von großen Kronen auf dem hohen Niveau. Damit erscheint es realistisch, die Zielstärke von 80 cm in 80-100 Jahren zu erreichen. Frühe Förderung führt zu höherer Stabilität der Zuwachs- und Wertträger. Ihre h/d-Wert liegen trotz des jungen Alters deutlich unter den üblicherweise genannten Grenzwerten für die Einzelbaumstabilität von 80. Bei weiterer kontinuierlicher Förderung werden die h/d-Werte noch weiter absinken.