• Titel
    Das künftige Holzaufkommen in Baden-Württemberg
  • Verfasser
    Bernhard Bösch (*)
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
    Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Illustrationen
    6 Abb.
  • Material
    Artikel aus einer ZeitschriftUnselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13891
  • Datensatznummer
    200120125
  • Quelle
    FVA-einblick 2004, 8(4); S. 10-13
  • Abstract
    Mit dem Simulationsmodell WEHAM wurde eine Prognose der Waldentwicklung und des Holzaufkommens in Baden-Württemberg durchgeführt. Das oben beschriebene Szenario führt zu folgenden Ergebnissen: Der Vorrat der Fichte wird um ca. 12% zunehmen, die Vorratsstruktur wird sich hin zu älteren Altersklassen verlagern. Die Nutzungen werden in der bisherigen Größenordnung konstant bleiben und zwischen 4,5 und 5,5 Mio. Efm/Jahr liegen. Es erfolgt eine deutliche Verlagerung hin zu den stärkeren Sorten. Die vom Modell prognostizierte Verjüngung des Tannenwaldes bewirkt eine Abnahme des Tannenvorrates. Das Rohholzaufkommen liegt zwischen 1,3 und 1,5 Mio. Efm/Jahr. Die Nutzungsanteile des Starkholzes betragen etwa 70%. Bei der Buche findet wie bei der Tanne insgesamt eine Verjüngung des Waldes statt, wobei sich die Vorräte hin zu den älteren Altersklassen verschieben. Dies macht sich in der Nutzungsstruktur bemerkbar. Bei einem erwarteten Roholzaufkommen von 2,5 - 2,9 Mio. Efm/Jahr liegen ca. 50% der Nutzung in BHD- ereichen größer als 50 cm. Die potenzielle Nutzung der Buche in Baden-Württemberg liegt deutlich über dem bisherigen Holzeinschlag.
  • Schlagwörter
    Holzaufkommen, Waldentwicklung, Prognosemodell, Vorratsentwicklung, Holzeinschlagsprognose, Starkholzanteil, Baden-Württemberg
  • Klassifikation
    905.2, 624.2, [430]