• Titel
    Arvenholz gegen Bakterien
  • Verfasser
    Helga Stan-Lotter (*)
    Josef Aschl (*)
  • Erscheinungsort
    Chur
  • Verlag
    Bündner Forstverein
  • Erscheinungsjahr
    2004
  • Material
    Artikel aus einer Zeitschrift
  • Standardsignatur
    5187
  • Datensatznummer
    200110790
  • Quelle
    Bündnerwald, 2004, 57(2) : Die Arve vom Baum bis zum Internet; S. 37-42
  • Abstract
    Es wurden fünf Holzarten (Ahorn, Buche, Fichte, Pappel, Zirbe) auf mögliche antibakterielle Wirkung getestet. Dazu wurde eine Abklatsch-Methode entwickelt., bei der definierte Mengen eines Testbakterienstamms (Escherichia coli K12) auf desinfizierte Holz-Schnittflächen aufgebraucht wurden, in feuchter bzw. trockener Umgebung für unterschiedlichen Zeiten dort belassen wurden und dann auf Agarplatten abgeklatscht wurden. Die erhaltenen kolonie-bildenden Einheiten sind als Mass für die unterschiedliche bakteriostatische bzw. bakteriozide Wirkung der Hölzer zu werten. In feuchter Umgebung war eine deutlich höhere bakterienhemmende Wirkung von Zirbenholz sowie eine mässigere bakterienhemmende Wirkung von Fichtenholz im Vergleich mit Ahorn, Buche und Pappel festzustellen. In trockener Umgebung waren nur sehr wenige Bakterien an allen Holzproben zählbar. Die mögliche Ursache für das bessere Abschneiden der Nadelhölzer, insbesondere der Zirbe, werden diskutiert und einige Vorschläge für weiterführende Untersuchungen gemacht.
  • Schlagwörter
    Holzeigenschaft, antibakterielle Eigenschaft, Escherichia coli, Pinus cembra, Picea abies, Acer sp., Fagus sylvatica, Populus sp.
  • Klassifikation
    812.9, 174.7, 176.1