Titel
Vegetative Kompatibilität und Pathogenität von Diplodia mutila-Isolaten an Eichen
Paralleltitel
Vegetative compatibility and pathogenicity of Diplodia mutila isolates on oak
Verfasser
Alessandro Ragazzi (*)
S. Moricca (*)
Irene Dellavalle Fedi (*)
Erscheinungsjahr
1997
Illustrationen
15 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
8320
Datensatznummer
200104635
Quelle
Europäische Zeitschrift fuer Forstpathologie 1997; 0607; S. 391-396
; 27(6)
Abstract
40 Isolate von Diplodia mutila, einem Zweigsterben-Erreger an Eichen, wurden anhand ihrer Fähigkeit, Heterokaryen zu bilden, und anhand ihrer vegetativen Kompatibilität charakterisiert. Ausserdem wurden Pathogenitätstests an Quercus cerris durchgeführt. Die Isolate stammten von Quercus cerris, Quercus frainetto, Quercus ilex, Quercus pubescens, Quercus robur und Quercus suber aus verschiedenen Standorten in Italien. Drei nit-Mutanten (nit1, nit3 und nitM) wurden mit unterschiedlichen Stickstoffquellen identifiziert: Natriumnitrit, Natriumnitrat, Harnsäure, Ammoniumtartrat und Hypoxantin. Auf den beiden verwendeten Nährmedien, einem PDA-Medium mit Chlorat (PDC) und einem Minimal-Medium mit Chlorat (MMC), lieferten die Isolate von Quercus cerris die größte Anzahl an Mutanten: 254 (von 583) auf PDC und 190 (von 440) auf MMC. Es wurden 9 vegetative Kompatibilitätsgruppen (VCGs) identifiziert. Diese VCGs waren stark an die verschiedenen Wirtspflanzenarten gebunden. Von einer einzigen Ausnahme abgesehen, waren alle Isolate auf Quercus cerris pathogen.