Titel
Pudu, the smallest deer of the world: 10 years of endocrine studies of Southern pudu (Pudu puda) in Chile
Paralleltitel
Pudu, die kleinste Hirschart der Welt: 10 Jahre endokriner Studien am Südpudu (Pudu puda) in Chile
Verfasser
George A. Bubenik (*)
Eugenia Reyes (*)
D. Schams (*)
A. Lobos
Ludek Bartos
Erscheinungsjahr
2000
Illustrationen
45 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
8032
Datensatznummer
200069361
Quelle
Zeitschrift für Jagdwissenschaft 2000 : Wildbiologie - Wildkrankheiten - Wildstandsbewirtschaftung - Ökologie - Kulturgeschichte; 46(3); S. 129-138
Abstract
Die ersten 10 Jahre der Forschung über Physiologie und Verhalten der Pudu konzentrierten sich auf Untersuchungen der männlichen Hormonprofile, Grund- und jahreszeitliche Gehalte von LH (Luteotropin), FSH (Follikelstimulierendes Hormon), Testosteron, Prolaktin, IGF-1 (insulin-like growth factor 1), Kortisol und Trjiodthyronin wurden bestimmt. Zusätzlich wurde über die Grundgehalte und die Werte nach Stimulation von Kortisol, Wachstumshormon (GH), LH, FSH und Testosteron nach ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) und GnRH (Gonadotropin-Releasing Hormon) Challenge-Tests berichtet. Die meisten Hormonwerte im Blut der männlichen Pudu sind in den unteren Bereichen häufig um die Hälfte geringer als die Hormongehalte eines anderen kleinen Cerviden, dem Rehwild. Der pudu antwortet schnell auf stimulierten Stress und GnRH löst einen heftigen Anstieg von LH und Testosteron bei dominanten Männchen aus. Die nächste Phase der Forschung wird sich nun auf die weibliche Endokrinologie konzentrieren. Derzeit erfolgt die Bestimmung saisonaler Gehalte weiblicher Forstpflanzungshormone.