• Titel
    Dosis-Wirkungs-Beziehungen zur Erfassung von Chemikalienwirkungen auf die mikrobielle Aktivtät von Böden : Teil 1 - Kurvenverläufe und Auswertungsmöglichkeiten
  • Verfasser
    Gerhard Welp (*)
    Gerhard W. Brümmer (*)
    Gerhard Rave (*)
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    7 Abb., 34 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200055962
  • Quelle
    Zeitschrift für Pflanzenernährung und Bodenkunde 1991; 154(3); S. 159-168
  • Abstract
    Die Beziehung zwischen der Konzentration eines Schadstoffs in Böden und dem resultierenden Effekt auf biologische Parameter lässt sich beim Einsatz gestaffelter Chemikalienmengen in Form von Dosis-Wirkungs-Beziehungen beschreiben. Dosis-Wirkungs-Beziehungen bieten die Möglichkeit, für definierte Schadwirkungen die dazugehörigen Chemikalienkonzentrationen als "Effektive Dosen" (ED) (z.B. für 10- und 50%ige Hemmwirkungen als ED10 und ED50) zu bestimmen oder die Zunahme der toxischen Wirkung pro Konzentrationseinheit des Schadstoffs zu erfassen. Einige in der Literatur häufiger verwendete Verfahren zur Bestimmung solcher Kennwerte werden erläutert und auf ihre Eignung für bodenmikrobiologische Untersuchungen hin überprüft. Daneben wird ein neu entwickeltes Modell zur Anpassung von Kurven an quantitativ strukturierte Dosis-Wirkungs-Beziehungen vorgestellt, das auch eine Berechnung der Konfidenzintervalle von ED-Werten erlaubt. Die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Auswerteverfahren werden anhand von acht häufig vorkommenden Formen von Dosis-Wirkungs-Beziehungen diskutiert.
  • Schlagwörter
    Bodenbelastung, Chemikalie, Schadstoffgehalt, chemische Nebenwirkung, Bodenaktivität, Mikroorganismus, Dosis Wirkungs Beziehung, Auswertungsmodell
  • Klassifikation
    114.53, 114.521.3, 414.4