- TitelDie Temperaturmessungen in München 1781 - 1968
- VerfasserMartin Paesler (*)
- ErscheinungsortMünchen
- VerlagUniversität München
- Erscheinungsjahr1970
- Seiten92 S.
- Illustrationen12 Abb., 44 Tab., 31 Lit. Ang.
- MaterialBandaufführung
- Standardsignatur15975
- Datensatznummer149529
- QuelleWissenschaftliche Mitteilungen : Arbeiten des Meteorologischen Instituts der Forstlichen Forschungsanstalt MünchenMünchner Universitätsschriften / Naturwissenschaftliche Fakultät
- AbstractZiel der Arbeit war es, eine Münchner Reihe der Temperaturbeobachtungen aus vielen Teilreihen zusammenzusetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, war es zunächst nötig, sich mit den Beobachtungsverhältnissen der einzelnen Stationen vertraut zu machen. Diese unterschieden sich nicht nur in der Lage, sowie der Beobachtungs- und Stationshöhe, sondern auch in der Ausführung der Messungen, den Meßterminen und Meßskalen. Im ersten Abschnitt der Arbeit ist ein Überblick über die Stationsgeschichten und die Beobachtungsmethoden gegeben. Im zweiten Teil der Untersuchung sind die einzelnen Teilreihen nach Homogenisierung auf München-Riem reduziert worden. Damit ergab sich zum ersten Mal die Möglichkeit, frühe Münchner Beobachtungen aus dem 18. und den Anfängen des 19. Jahrhunderts mit den heutigen zu vergleichen. Außerdem wurden erstmalig in größerem Umfang die frühen Beobachtungen der Sternwarte München anhand der Originaltagebücher untersucht und mit den Veröffentlichungen verglichen. Gleichzeitig gelang es, die Periode von 1795 bis 1804, aus der von München keine Messungen vorliegen, mit Hilfe der Beobachtungen einiger Nachbarstationen zu überbrücken. Die 188 Beobachtungsjahre umfassende, auf München-Riem reduzierte Reihe ist sodann mit der der etwa 65 km entfernten und etwa 460 m höher gelegenen Bergstation Hohenpeißenberg verglichen worden. Berechtigt war dieser Vergleich infolge der sehr geringen Schwankungen der Jahresmitteldifferenzen zwischen München und dem Hohenpeißenberg um den Mittelwert 1,5°C. Im letzten Teil der Arbeit, bei der Betrachtung der erhaltenen Ergebnisse, fiel wie erwartet die Tatsache einer Pendelung zwischen wärmeren und kälteren Klimaperioden auf. Diese wurde anhand übergreifender Mittelungen in 10- bzw. 30-Jahresperioden und anhand der 50-jährigen Klimanormale besprochen. Es zeigte sich, daß die von Easton aufgedeckte rund 80-jährige Klimaperiode in der Münchner Reihe lebendig ist und gegenwärtig nach dem letzten Klimaoptimum des Dezenniums 1943/52 in einen Zeitabschnitt kühler Sommer und kalter Winter hineinführt. Zur Feststellung möglicher Witterungsextrema wurden von den Teilreihen jeweils die Monats- und Jahresextremtemperaturen angegeben. Außerdem wurden von der reduzierten Reihe zur Feststellung der wahrscheinlichsten Werte die Häufigkeitsverteilungen mit den beobachteten Extremwerten der einzelnen Monate und Jahre sowie der Sommer und Winter mitgeteilt.
- SchlagwörterTemperaturmessung, München, Diplomarbeit
- Klassifikation111.24--015, [430]
| Exemplarnummer | Signatur | Leihkategorie | Filiale | Leihstatus |
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| 1423563 | 15975 | Zeitschrift | Zeitschriftenmagazin | Verfügbar |
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